Vielleicht wissen Sie bereits, dass Omega-3 gut für Ihre Gesundheit ist: EPA und DHA tragen zur normalen Herzfunktion bei* und DHA ist gut für das Gehirn*. Aber wussten Sie, dass die wachsende Nachfrage nach Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln auch Auswirkungen auf unsere Ozeane hat? Glücklicherweise gibt es eine nachhaltige Alternative: Algenöl.
Das Problem der Überfischung
Unsere Ozeane stehen unter Druck. Nach Angaben der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation werden jährlich etwa 90 Millionen Tonnen Fisch aus dem Meer gefangen. Der WWF warnt davor, dass fast ein Drittel aller Fischbestände überfischt ist. Es wird mehr Fisch gefangen, als nachwächst.
Weitere 60 % der Fischbestände werden maximal befischt. Wenn das so weitergeht, drohen auch diese Bestände überfischt zu werden. Die Folgen sind gravierend: Viele Fischarten könnten lokal aussterben, und ganze Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht.
Omega-3 und die Fischerei
Ein Teil des weltweiten Fischfangs wird für die Omega-3-Produktion verwendet. Besonders fettreiche Fische wie Sardinen, Hering und Sardellen werden für Fischöl gefangen. Das Problem? Bei diesen Fängen gibt es auch viel Beifang: unerwünschte Fische und andere Meerestiere, die versehentlich mitgefangen werden.
Während die Nachfrage nach Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln wächst (und das ist angesichts der gesundheitlichen Vorteile verständlich), steigt der Druck auf die Fischbestände. Aber es gibt gute Nachrichten: Es gibt eine Alternative, die unsere Ozeane nicht belastet.
Algenöl: direkt an die Quelle
Hier kommt die clevere Lösung: Algenöl. Fische produzieren selbst kein Omega-3. Sie nehmen EPA und DHA durch den Verzehr von Algen auf. Indem wir direkt an die Quelle gehen, können wir dieselben Omega-3-Fettsäuren erhalten, ohne Fisch zu fangen.
Algenöl wird aus speziell kultivierten Mikroalgen in kontrollierten Umgebungen hergestellt. Kein Beifang, keine Auswirkungen auf Wildfischbestände, und Sie erhalten dieselben EPA und DHA, die Ihr Körper benötigt. Ihr Körper kann den Unterschied nicht einmal bemerken, denn Omega-3 aus Algen wirkt genau wie aus Fisch.
Was können Sie selbst gegen Überfischung tun?
Möchten Sie Ihren Omega-3-Bedarf decken, ohne zur Überfischung beizutragen? Algenöl ist die nachhaltigste Alternative, da es überhaupt keinen Fisch benötigt. Es wird in kontrollierten Umgebungen gezüchtet, wodurch Sie reine Qualität ohne Verunreinigungen aus verschmutzten Ozeanen erhalten.
Leben Sie vegan oder vegetarisch? Auch dann ist Algenöl perfekt, denn es ist 100 % pflanzlich, enthält aber dieselben EPA und DHA wie Fischöl. Und das Wichtigste? Die Wirkung ist genau dieselbe. EPA und DHA tragen zur normalen Herzfunktion bei* und DHA ist gut für das Gehirn*.
Aber auch wenn Sie sich für Fischöl entscheiden, können Sie nachhaltige Entscheidungen treffen. Bei Arctic Blue verwenden wir zum Beispiel nur Schnittreste für unser Fischöl, die sonst weggeworfen würden. Viele andere Marken verwenden sehr kleine Fische, die eigentlich Nahrung für Delfine und Wale sind.
Wählen Sie immer MSC-zertifiziertes Fischöl oder Algenöl. Und versuchen Sie, beim Fischverzehr bewusst zu wählen: Wechseln Sie zwischen Fischarten, essen Sie nicht jeden Tag Fisch, und versuchen Sie pflanzliche Omega-3-Quellen wie Walnüsse und Leinsamen. Beachten Sie jedoch: Diese enthalten ALA, das Ihr Körper weniger gut in EPA und DHA umwandelt.
Fazit: eine nachhaltige Zukunft
Die wachsende Nachfrage nach Omega-3 muss nicht zur Überfischung beitragen. Durch kluge Entscheidungen, wie Algenöl oder Fischöl aus Schnittresten, erhalten Sie die gleichen gesundheitlichen Vorteile und schützen das Meeresleben. Bei Arctic Blue glauben wir, dass Gesundheit und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.
*Zugelassene Gesundheitsaussagen der EFSA. Die positive Wirkung auf Herz- und Gehirnfunktion wird bei einer täglichen Zufuhr von 250 mg EPA und DHA erzielt.

